Sonntag, 10. Januar 2016

[Leseeindruck] "Lovely Bad Boy" von Amy M. Soul



ein paar Daten

erschienen am 12.10.2015

bei CreateSpace Independent Publishing Platform

246 Seiten
gelesen als e-book

Cover

Wir haben hier ein Cover, das relativ gut zum Inhalt der Geschichte passt.

Klappentext

Was für ein Glück, dass Sara ihre Arbeit behalten kann. Außer ihr mussten alle Mitarbeiter des Clubs gehen. Erst mal ist es ihr auch egal, dass ihr neuer Chef ausgerechnet Sam ist, der beste Freund ihres Mitbewohners und guten Freundes Jonas, wenngleich der ihr bis dato noch nie ein Sterbenswörtchen über Sam erzählt hat.
Leider ist Sara von Sam gar nicht so abgeneigt, wie sie es gern hätte, und das, obwohl er immer so idiotisch zu ihr ist.
Es gibt Tage, an denen verstehen sie sich blendend und fühlen sich regelrecht voneinander angezogen, aber viel öfter geraten sie aneinander und merkwürdigerweise immer dann, wenn andere dabei sind.
Sara fragt sich immer häufiger, was mit Sam los ist und wo verdammt noch mal sein Problem liegt. Warum ist er so, wie er ist? Sie spürt doch ganz genau, dass er sie mag und vielleicht sogar ein bisschen mehr.
Außerdem ist sie davon überzeugt, dass er gar nicht so hart ist, wie er immer tut.
Eins steht für Sara fest: Sie muss es herausfinden. Vielleicht weiß Jonas etwas? Doch der verhält sich plötzlich auch ganz anders, als sie es von ihm gewohnt ist. Was ist bloß mit den Männern los?
Oder bildet Sara sich alles nur ein?
Außerdem fragt sie sich immer öfter, warum Jonas nie zuvor von Sam erzählt hat. Er ist doch sein bester Freund!?
 
Leseeindruck

Leider hat mich dieses e-book nicht richtig fesseln können. Ich war sogar im ersten Drittel versucht, es abzubrechen. Doch da ich mich mit dem Abbrechen von Büchern aus Respekt dem Autor gegenüber relativ schwer tue, gab ich dem Buch weiterhin eine Chance und ab der Hälfte war es dann auch okay.
Die Protagonistin Sarah konnte mich gar nicht für sich einnehmen. Ich wurde nicht warm mit ihr. Sie war sehr chaotisch. Ständig bekam man ihre Gedanken um die Ohren gehauen, was für mich einfach zu viel des Guten war.
Die Rolle des Sam war leider total farblos. Es hätte der Geschichte sicher gut getan, wenn man seine Figur intensiver ausgearbeitet hätte und man mehr über seine augenblicklichen Beweggründe, warum er so wechselhaft reagierte, erfahren hätte.
Die Grundidee fand ich sehr gut, aber mit der Ausarbeitung der Geschichte bin ich nicht wirklich glücklich. Wozu auch der Schreibstil beigetragen hat. Für mich las es sich oft als eine Art von Tagebucheintragungen und mündlichen Erläuterungen für ein Gegenüber.  Auch mit der direkten Anrede, die immer mal wieder auftauchte, konnte ich mich nicht anfreunden.

Fazit

Ein nette Geschichte, die ich aber leider nicht weiterempfehlen kann. 

Bewertung
 






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