Montag, 29. Februar 2016

[Rezension] "Taking Chances - Im Herzen bei dir" von Molly McAdams

Taking Chances - Im Herzen bei dir 

einige Daten

erschienen am 11. Januar 2016
bei mtb Mira Taschenbuch
480 Seiten

Inhalt
von © MIRA Taschenbuch 2016

Harper wächst unter dem strengen Regiment ihres Marine-Dads auf. Sie zählt die Tage, bis sie aufs College gehen kann, um endlich die Dinge zu erleben, von denen sie bislang nur gehört hat: Flirten, Daten, Küssen. Gleich auf der ersten Party trifft sie Chase, der all das ist, was ihr Vater hasst: sexy, wild, verwegen. Nur mühsam widersteht Harper seinem Bad-Boy-Charme. Obwohl sie sich kurz darauf in seinen attraktiven Mitbewohner Brandon verliebt, scheint ihr Körper jedes Mal vor Verlangen zu vibrieren, sobald Chase in der Nähe ist. Sie ist überglücklich mit Brandon, aber auch ihre Gefühle für Chase werden immer stärker. Ein unvergessliches Wochenende lang gibt sie der Versuchung nach - und plötzlich ist nichts mehr, wie es war ...

Cover

Das Cover verrät sehr schön die Grundstory. Allerdings stört es mich, dass der Junge in der Mitte sich an das Mädchen lehnt. Wirkt irgendwie komisch.

mein Leseeindruck

Ich habe dieses Buch im Rahmen der Leserunde zur Challenge 2016 "Quer durch's Jahr" gelesen. Hier kommst du zu meinen Eindrücken für die einzelnen Leseabschnitte.
Zusammen mit Harper kommen wir auf dem College an und erleben gemeinsam mit ihr die ersten Tage ihres "neuen" Lebens.
Bisher wurde sie allein von ihrem Vater mitten auf einer Militärbasis gross gezogen und hat so ziemlich alles von einer normalen Kindheit verpasst.
Zusammen mit ihrer Zimmergenossin Bree stürzt sich Harper ins Collegeleben. Bree ist ein lockeres Mädchen, dass gern feiert und das Leben geniesst. Sie zeigt Harper ihre Welt und lässt sie gern daran teilhaben. 
Harper war mir schnell sympathisch. Obwohl sie so unerfahren ist, lässt sie sich gern auf die neuen Herausforderungen ein.
Natürlich lernt sie gleich zu Beginn einen gutaussehenden Jungen kennen und findet ihn auch recht anziehend. Chase ist ein Bad Boy durch und durch. Ständig hat er irgendein Mädchen am Arm und bringt coole Sprüche. 
Kurze Zeit später trifft Harper noch auf Brandon. Ein Junge, der zusammen mit Chase in einem Haus lebt und wohl ernsthaft an Harper interessiert ist. 
Obwohl Harper an Chase interessiert ist, verliebt sie sich in Brandon und fängt eine Beziehung mit diesem an.
Bis dahin konnte ich die Gefühle von Harper noch recht gut nachvollziehen. Sie ist unerfahren und fühlt sich durch das Interesse der Jungs an ihr geschmeichelt. Die Situation ist neu für sie und deshalb ist es für mich auch verständlich, dass sie sich so schnell in diese Gefühle hineinsteigert.

Doch dann beginnt das Drama mit einem Wochenende, das sie zusammen mit Chase verbringt. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Geschichte dieses Buches rapide ab. Ich musste mich regelrecht durchkämpfen und hätte das Buch gern auch mal in die Ecke geschmissen vor lauter Frust.
Harper trifft Entscheidungen, die komplett unrealistisch sind und eine völlig neue Person aus ihr machen. Und auch Chase und Brandon geraten in Situationen, die mich echt verzweifelt zurück gelassen haben. Ich konnte teilweise der Logik überhaupt nicht mehr folgen.

Gleichzeitig fing ich auch an, den Schreibstil der Autorin zu bemängeln. Am Anfang konnte ich noch leicht durch die Geschichte fliegen. Doch dann stolperte ich im Laufe des Buches immer über mehr Sachen, die mich störten. Unrealistische Entscheidungen, übertriebenes Hochloben der Protagonistin, endlose Liebesgeschwüre gewürzt mit emotionslosen Aufzählungen.

Wenn ihr noch einen genaueren Leseeindruck von mir wünscht, schaut auf folgende Seite.

Fazit

Das ist leider ein Buch, von dem ich mir viel erhofft hatte, meine Erwartungen aber überhaupt nicht erfüllen konnte. Es bescherte mir mehr Frust als Lesevergnügen. Keine Kaufempfehlung.


Bewertung




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