Dienstag, 31. Mai 2016

Warum ich jetzt vermehrt ebooks lese und ein Vergleich

Hallo liebe Blogleser,

seit einigen Monaten beobachte ich bei mir selbst, dass ich verstärkt auf ebooks zurück greife. Trotz das ich jedem ebook eigentlich sofort das gedruckte Buch vorziehen würde. Doch in manchen Situationen bietet es sich einfach an zum ebook zu greifen.
Nun habe ich einige ebook Portale für mich selbst getestet und würde euch gern meine Meinung dazu mitteilen.

Los ging es irgendwann im vorigen Jahr mit der Kindle-App auf meinem Handy. Soweit ich mich erinnern kann, waren diese beiden ebooks meine ersten, die ich gelesen habe. Irgendwann bei einer langen Wartezeit beim Arzt bin ich beim ebook hängen geblieben und habe mir somit meine Zeit vertrieben.
Ein paar Monate später habe ich die Kindle-App dann auf mein Tablet aufgespielt und zuhause dann hin und wieder darüber gelesen.
Ich habe bei Facebook einige Seiten abonniert, auf denen man über günstige oder kostenlose ebooks informiert wird. Da in der Regel der Link zu Amazon mit verlinkt ist, kommt man ganz schnell an den Lesestoff.

Dies sind zum Beispiel einige Seiten davon:

Da ich relativ viel über Amazon nach neuen Büchern Ausschau halte, läuft mir auch dort immer wieder ein interessantes ebook über den Weg.
Allerdings habe ich bisher nur ebooks gekauft, die in der Regel maximal 3 bis 4 Euro kosten oder die es nicht als gedrucktes Buch gibt.
Denn ich habe schon ein Problem mit den gängigen Preisen bei den ebooks. Ich würde keine 8,99 Euro für ein ebook ausgeben, das gleichzeitig als Buch erschienen ist. Für den doch sehr wahrscheinlichen Fall, dass mir die ausgesuchte Geschichte nämlich gefällt, muss ich mir das Buch dann natürlich für mein Bücherregal kaufen. Ich falle da leider unter die Kategorie 'Sammler und Jäger'. Somit würde ich den Preis doppelt bezahlen und das schmerzt dann bei der Anzahl meiner gelesenen Bücher schon enorm.
Natürlich wäre jetzt das naheliegendste, dass ich eben nur Bücher kaufe. Aber in manchen Fällen ist so ein ebook dann sehr praktisch. Bei unvorhergesehenen Wartezeiten oder wenn ich abends zu müde und erschöpft bin, um dann noch ein dickes Buch zu halten oder wenn ich jetzt im Sommer auch spät abends noch auf dem Balkon lesen möchte.

Ende letzten Jahres habe ich dann das Abo von Amazon mit dem Kindle Unlimited entdeckt. Ich hatte bis dahin schon einige ebooks gekauft, die zwar nicht so teuer waren, aber über Kindle Unlimited kostenlos. Und bei einem Preis von 9,99 Euro und einer monatlichen Kündigungsfrist erschien mir das Risiko ziemlich gering.
Um auf dem Laufenden zu bleiben was die Kosten betrifft, habe ich mir monatlich aufgeschrieben, welche Bücher ich gelesen habe und zu welchem Preis ich sie mir hätte kaufen müssen.
Anfangs habe ich die monatlichen Kosten des Abos immer ausgereizt und lag sogar teilweise drüber.
Rückblickend muss ich aber sagen, dass sich das Abo für mich nicht wirklich lohnt. Das hat zum Teil mit meinem Leseverhalten zu tun, da ich manchen Monat eins oder kein ebook gelesen habe. Zum anderen liegt es aber zum grossen Teil an dem Angebot.
Neuerscheinungen oder gehypte Bücher findet man kaum. Es gibt sehr viele Geschichten von self-Publishern. Ich lese solche Geschichten sogar sehr gern und ich habe da auch schon ein paar tolle Autoren entdeckt. Aber gleichzeitig erwischt man auch sehr oft Bücher, bei denen man eben merkt, dass die ganze Sache nicht richtig abgerundet ist. Kein guter Erzählstil, Rechtschreibfehler, oft Wiederholungen und so weiter. Das nimmt mir dann irgendwie die Lust am Lesen.
Deshalb werde ich das Kindle Abo wohl bald kündigen.

Im Februar diesen Jahres habe ich mich dann mal etwas näher mit der Onleihe meiner Stadtbücherei beschäftigt. Das Prospekt dazu und meine benötigten Zugangsdaten lagen schon mehrere Monate bei mir in der Schublade. Doch erst jetzt, mit dem vermehrten Lesen von ebooks wurde ich neugierig.
Die Anmeldung ging ganz einfach. Man sucht sich nur seine Bibliothek raus, bei der man Mitglied ist und meldet sich mit seinen Daten an. Dann kann man auf einen ganz schön respektablen Bücherumfang zurück greifen und das, ohne das man einen Cent mehr bezahlt. Als erstes habe ich zu dem Buch "Das Feuerzeichen" gegriffen. Ich lese ganz gern mal Fantasie, aber ich hätte mir dieses Buch nie im Laden ausgesucht. Da sich hier nun die Möglichkeit ergab, dieses Buch zu lesen und ich es schon bei etlichen Buchbloggern gesehen hatte, griff ich zu. Zu verlieren hatte ich ja nichts. Und ich habe nicht bereut, in diese Geschichte eingetaucht zu sein. Das Buch war wirklich toll.
Der nächste Glücksgriff war dann "Die Sturmschwester" von Lucinda Riley. Den ersten Teil habe ich als Hörbuch gehört. Da mir aber beim zweiten Teil die Hörbuchsprecherin nicht zusagte, musste ich das Buch also lesen. Kaufen wollte ich es nicht, da ich nur Taschenbuchausgaben von Frau Riley besitze. Die Ausgabe als Hardcover erstens nicht in dieses Regalbrett passt und zweitens ist mein Buchregal auch was für das Auge und deswegen hab ich es gern, das die Bücher möglichst das gleiche Format haben. Blieb also nur das ebook und das fand ich in der Onleihe.
So begeistert ich am Anfang von der Onleihe war, musste ich doch ein paar kleine Minuspunkte bemerken.
Das Grundprinzip funktioniert wie bei der normalen Bibliothek. Du leihst das Buch für einen bestimmten Zeitraum (bei der Onleihe sind es 21 Tage) und gibst es dann zurück. Falls das Buch gerade verliehen ist, kannst du dich vormerken lassen und bekommst eine email, wenn das Buch verfügbar ist. Du darfst maximal 5 Bücher/Hörbücher gleichzeitig leihen. Und da sind wir schon beim Haken. Ich bin ein Vielleser und wenn mir ein Buch gut gefällt, dann lese ich es relativ schnell aus. Ich schaffe dann auch schon mal locker 200 bis 300 Seiten an einem Tag, am Wochenende auch mal mehr. Wenn ich also 5 Bücher mit ca 300 Seiten ausgeliehen habe, bin ich im Durchschnitt nach 15 Tagen fertig. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man die Bücher auch vorzeitig zurückgeben kann, doch leider funktioniert das bei mir nicht richtig. Löschen kann man es nur bei dem Reader (ich lese mit dem Bluereader), den man benutzt. Und dann steht es trotzdem noch in der eigentlichen Onleihe drin und dort gibt es keinen Button fürs Zurückgeben. Falls einer vielleicht irgendeine Idee hat, was ich falsch mache, bitte bei mir melden.
Hörbücher kann man ebenfalls ausleihen. Doch da empfehle ich lieber Audible. Denn bei der Onleihe haben die Hörbücher oft ziemliche Wackler (wahrscheinlich wenn gerade mal wieder die Verbindung gesucht wird) und mir ist es auch schon ein paarmal passiert, dass er sich die letzte Stelle nicht gemerkt hat und ich dann mühsam die Stelle gesucht habe, wo ich war.
Die Auswahl der Hörbücher ist aber schon beeindruckend. Da findet man auch ganz aktuelle Titel.

Seit einiger Zeit lese ich sehr aufmerksam den Blog . Sie berichtet jeden Donnerstag über die Neuerscheinungen bei skoobe. Dort kann man ebenfalls mit einem Abo ebooks lesen. Ich war schon länger ziemlich neugierig darauf und vor kurzem habe ich mich für das 1 monatige kostenlose Probeabo entschieden. Ausschlaggebend war dort der zweite Teil von Francesco Haig's "Der Feuerstein". Und als ich mich dann ein wenig bei skoobe umgesehen habe, konnte ich feststellen, dass sie ganz schön viele Bücher dort haben, die ich schon immer gern lesen wollte.
Bei skoobe gibt es mehrere Abos. Ich habe mich für

Sonntag, 1. Mai 2016

[Statistik] Leseliste Mai 2016

Obwohl in den letzten Monaten die Anzahl der gelesenen Bücher für mich enttäuschend war, versuche ich es trotzdem mal mit einer Leseliste, auf die ich 10 Bücher gesetzt habe.


[Statistik] Lesemonat April 2016

Der Lesemonat April war leider ziemlich mau.

Die Sache mit Callie und Kayden   Die Sturmschwester  

"Die Sache mit Callie und Kayden" von Jessica Sorensen - der erste Teil der Callie & Kayden-Reihe, indem die beiden Protagonisten wirklich sehr mitgenommen sind aufgrund ihrer Vergangenheit.
"Die Sturmschwester" von Lucinda Riley - dies ist der zweite Teil der Reihe Die sieben Schwestern. Hat mir noch besser als der erste Teil gefallen. Und manches Geheimnis macht grosse Lust auf die weiteren Bände.

Top-Buch:


Die Sturmschwester